Infos Selbständige Mitglieder

Nachfolgend Informationen für selbständige Mitglieder:

07.04.2017 - Neue BPtK- Praxis-Info "Jobsharing"

Die Bundespsychotherapeutenkammer hat eine neue Praxis-Info "Jobsharing" veröffentlicht. Mit dem zweiten Band der Reihe wird das Jobsharing als besondere Ausgestaltung der Berufsausübungsgemeinschaft beschrieben. Die Jobsharing-Partner nutzen nicht nur gemeinsam die Praxisräume und gegebenenfalls auch das Personal, sondern teilen sich auch einen Kassensitz.

Jobsharing bietet gerade für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger die Möglichkeit, sich auch in gesperrten Planungsbereichen niederzulassen - sofern sich ein Praxisinhaber findet, der bereit ist, den eigenen Sitz zu teilen.

Die Praxis-Info "Jobsharing" finden Sie unten zum Download

24.02.2017 - Neue BPtK-Broschürenreihe „Praxis-Info“

Mit der Änderung der Psychotherapie-Richtlinie startet die BPtK eine neue Broschürenreihe: die "Praxis-Infos".
Die neue Reihe soll kompakte Informationen für den Praxisalltag bieten. Sie übersetzt juristische und administrative Regelungen für die psychotherapeutische Tätigkeit in praktische Anleitungen für die tägliche Arbeit. Sie bietet außerdem eine fachliche Bewertung der neuen Vorschriften.

Die Broschüre zur Psychotherapie-Richtlinie finden Sie unten zum Download.

23.11.2016 - Patientendaten in der gesetzl. Unfallversicherung

Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die an der Heilbehandlung eines Versicherten der gesetzlichen Unfallversicherung beteiligt sind, brauchen zukünftig keine schriftliche Einverständniserklärung mehr, um der Unfallversicherung Auskünfte über die Behandlung zu erteilen. Dazu gehören personenbezogene Daten über die Heilbehandlung, soweit sie für die Prüfung der Leistungsvoraussetzungen und die Abrechnung erforderlich sind....weiterlesen

02.06.2016 - Behandlung von SoldatInnen in Privatpraxen

Psychotherapeuten in Privatpraxen können ab dem 16.09.2013 Soldatinnen und Soldaten be­handeln. Dazu hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) einen Vertrag abgeschlossen. 
Zu den genauen Regelungen des Ver­trags hat die BPtK eine Information für interessierte Psychotherapeutinnen und Psychothera­peuten zusammengestellt, die als Download verfügbar ist. - Für Vertragspsychotherapeuten ändert sich durch diesen Vertrag nichts. Für sie ist allein die Vereinbarung maßgeblich, die zwi­schen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem BMVg geschlossen wurde.

Die Information der BPtK finden Sie unter folgendem Link: Behandlung von Soldaten in Privatpraxen

25.05.2016 - Kostenerstattung durch IKK - Cave!

Die IKK versucht in der außervertraglichen Psychotherapie die Honorare zu drücken. Sie steht auf dem Standpunkt, dass aufgrund einer erteilten Leistungszusage gegenüber einem Psychotherapeuten ein Gebührenanspruch auf den 1,0fachen Satz der GOÄ beschränkt sei. Wie ist das juristisch möglich?

Gemäß §11 GOÄ, die der GOP gleich ist, sind Leistungen nach den Gebührensätzen des Gebührenverzeichnisses zu berechnen, wenn ein Leistungsträger im Sinne des SGB I oder ein sonstiger öffentlich-rechtlicher Kostenträger die Zahlung leistet.

Der Hinweis auf die Gebührensätze bedeutet zeitgleich, dass nur der einfache Satz gezahlt werden muss!
Ein Betrag wird von der Kasse genannt. Geht der Psychotherapeut auf dieses Angebot ein, wird später kein höherer Betrag mehr in Rechnung gestellt werden können. Aus berufspolitischer Sicht ist dieses Vorgehen keinesfalls zu tolerieren.
Die Kammer wird sich mit der IKK in Verbindung setzen, um zu verhindern, dass dieses Vorgehen Schule macht. Bis dahin heißt es jedoch für die Kollegen in der Kostenerstattung, achtsam zu sein und auf solche Angebote der IKK oder anderer Kassen nicht einzugehen. Klären sie im Vorfeld mit ihren Patienten welchen Betrag sie abrechnen werden.

10.05.2016 - Sozialdaten von PsychotherapeutInnen

Dem Vorstand der PKSH ist es ein Anliegen, die vom MDK zur Klärung in der Regel von Leistungsfragen anzufordernden Sozialdaten von PsychotherapiepatientInnen durch Kammermitglieder auf das Notwendige zu beschränken. In einem längerdauernden Abstimmungsprozess mit der zuständigen Abteilungsleitung des MDK Nord (Hamburg) ist es gelungen, die Anforderungsformulare des MDK so zu abzuändern, dass einerseits für die PsychotherapeutInnen die Fragestellung der Kran­kenkasse ersichtlich wird und auf der anderen Seite die gewünschten Daten durch eine Standardisierung (Ankreuzfelder) und die sparsame Verwendung von Freitextfeldern auf das erforderliche Maß zu reduzieren.

Betroffene Kammermitglieder sollten sich die Mühe machen, ihre Angaben nach dem Grundsatz der Datensparsamkeit auf die geforderte Fragestellung hin auszurichten und nicht beliebig Arztberichte oder Berichte an den Gutachter und andere Daten ungefragt zu übersenden.Der Vorstand der PKSH weist darauf hin, dass von PsychotherapeutInnen nicht gefor­dert wird, eine Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit vorzunehmen sondern dass Kam­mermitglieder gebeten werden, entsprechend der jeweiligen Fragestellung Angaben aus der Patientenakte an den MDK zu übersenden damit dieser im Auftrag der Kran­kenkassen zum Beispiel eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vornehmen kann.

Die geänderten Formulare sind seit März 2016 im Umlauf. Mit dem MDK ist vereinbart, sich nach einer angemessenen Zeit über die Erfahrungen mit den neuen Vordrucken auszutauschen und gegebenenfalls Modifikationen vorzunehmen.